Blogstöckchen: Länderspielpause

Mir wurde ein Blogstöckchen zugeworfen! Und zwar vom rotebrauseblogger, der seinerseits das Stöckchen vom Libero übernahm, der wiederum vom FCSBlog 2.0 ins Spiel gebracht wurde, sofern ich das jetzt richtig nachvollzogen habe. Und da ein neuer Post eigentlich mehr als überfällig ist und es eigentlich sogar auch mehr als genug aufzuarbeiten gäbe (Stichwort: Nordhausen-Nervenspiel, sowohl auf dem Rasen, als auch vor dem Kabinengang), ich aber derzeit – aus Gründen – einfach an Kapazitätsgrenzen stoße, möchte ich wenigstens diese großartige Idee aufnehmen und auch meinen Senf dazugeben. Wenn auch aufgrund des mal-wieder-auf-dem-Sprung-Seiens wohl eher stakkatohaft. Bittesehr:

Bislang bestes Spiel 2013/2014?

1. FC Magdeburg – FSV Zwickau, 6-0

Schon allein vom Ergebnis her sicherlich die sichere Wahl in dieser Kategorie, wenngleich es uns die Sachsen an diesem Abend wohl auch eher leicht gemacht haben und ich trotz der vielen Tore in bester Sammer-Manier spielerisch noch Luft nach oben sah. Was die Begegnung aber auf jeden Fall bei mir nachhaltig in Erinnerung bleiben lässt, ist dieser großartige Presse-Schnappschuss von Marian Unger, seines Zeichens Torwart der Zwickauer und im FCM-Umfeld nicht wirklich wohl gelitten.

War wohl nicht sein Tag.

War wohl nicht so sein Tag… 😉

Absolutes Langweilerspiel 2013/2014?

Hmmm. Also so richtig langweilig war eigentlich keine der FCM-Begegnungen, die ich bisher in dieser Saison im Stadion verfolgen durfte. Man könnte auch sagen, dass beim Ersten Fußballclub Magdeburg eben immer was los ist ;-). Würde die Kategorie „Schlechtestes Spiel 2013/2014“ heißen, würde mir hier sofort die Partie in Plauen einfallen, in der man sich nach 2-0-Führung und mit einem Mann mehr in der zweiten Hälfte von fussballerisch doch eher limitierten Gastgebern noch 2 Dinger einschenken lässt und nur einen Punkt mitnimmt. Paradox: gleichzeitig war dieses Spiel die schönste Auswärtsfahrt seit Jahren.

Welcher Trainer ist mir angenehm positiv aufgefallen?

Der eigene, nämlich Andreas Petersen. Und zwar, weil er trotz des nicht immer einfachen Magdeburger Umfelds einfach die Ruhe bewahrt und sein Ding macht, wenngleich auch er (genau wie die Mannschaft) in dieser Saison zeigen muss, dass er den nächsten Entwicklungsschritt machen kann – auch im bereits fortgeschrittenen Fußballtraineralter. Klar kann man ihm das eine oder andere vorwerfen (Probleme mit der leidigen Außendarstellung bzw. der Öffentlichkeitsarbeit z.B.), keinesfalls aber, dass sich Petersen in irgendeiner Form verbiegen lässt. Ob das gut oder letzten Endes doch nicht so klug ist, werden wir am Ende der Saison wissen. Fakt ist für mich aber: Petersen ist einfach ein Typ, und zwar ein authentischer. Das kann man kacke finden – ich finde es gut und so jemand ist mir allemal lieber, als ein glattgeleckter Medienprofi, der immer nur das ausspuckt, was gerade gewünscht wird. Den einen oder anderen Coolness-Punkt hat der Mensch Andreas Petersen bei mir (Achtung, Aufschrei!) auch durch seine Aktion in der Halbzeitpause des Nordhausen-Spiels gewonnen – klar ist aber natürlich auch, dass er da unter professionellen Gesichtspunkten deutlich über die Stränge geschlagen ist. Aber wie gesagt, dieses Thema bedarf eigentlich mal noch einer etwas ausführlicheren Aufarbeitung. Irgendwann…

Welcher Trainer nicht?

Jörg Goslar, Wacker Nordhausen.

Widerlich arrogant, über alle Maßen provozierend und dazu noch unfassbar unsportlich. ‚Nuff said.

Welcher mediale Hype hat zuletzt genervt?

Da fallen mir spontan sogar zwei ein. Etwas länger her ist schon der Sommerloch-Bayern-Hype, der ja auch mit der Verpflichtung eines gewissen Übungsleiters aus Spanien einherging. Wer vor dem Bundesligastart den Fernseher angemacht und sonst nicht viel mit Fußball am Hut hat, musste ja annehmen, dass es in Deutschland nur einen Verein gibt, und der kommt aus München. Da wurde ja sogar das 63. Freundschaftsspiel gegen Traktor Hintertupflingen noch als Medienevent inszeniert. Unklar.

Die andere Sache ist die Dauerkritik an unserer Nationalmannschaft und an der Arbeit von Joachim Löw. Es ist ja nun nicht so, dass wir unter ihm die letzten drei großen Turniere verpasst und bei irgendwelchen Bananencups oder Qualifikationsspielen nur Murks gespielt hätten. Aus meiner Sicht ist das mal wieder nur typisch deutsches Jammern und Meckern auf recht hohem Niveau, weil der Durchschnittsdeutsche als solcher wohl anders nicht glücklich sein kann. Lasst den Löw mal weiterarbeiten und nächstes Jahr freuen wir uns alle gemeinsam über den Weltmeistertitel in Brasilien.

Meine Mannschaft hat bislang…

…meine Erwartungen im Großen und Ganzen eigentlich erfüllt, sich hinsichtlich der angestrebten Entwicklung auf einem für den Moment akzeptablen Level stabilisiert und aber eben auch den Beweis angetreten, dass sie den nächsten Schritt – den hin zu einer absoluten Spitzenmannschaft der vierten Liga – noch gehen muss. Ich für meinen Teil bin aber guten Mutes, dass das im weiteren Saisonverlauf noch gelingen wird und wir uns in der nächsten Spielzeit auch berechtigt und offensiv das Ziel „Relegation“ auf die Fahne schreiben können.

In der Länderspielpause werde ich…

…mich wie jedes Jahr um diese Zeit auf dem Weimarer Zwiebelmarkt rumtreiben, am Samstag mal eben noch 10 km laufen und Qualitätszeit mit Frau und Freunden verbringen.

Blockstöcken – das Prinzip:

Fragen kopieren, im eigenen Blog beantworten. Ob auf Zuwurf oder mit Aufheben des Stöckchens, entscheidet Ihr ganz alleine. Alles kann, nichts muss! Ich für meinen Teil bin an der Stelle raus und schicke das Stöckchen elbaufwärts zum Ballsalat :-).

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